Holger Weber
– Bereit für die Zukunft!

DER COUNTDOWN LÄUFT -
Fit für die Abschlussprüfung

Wenn die Abschlussprüfung näher rückt, steigen bei vielen Auszubildenden Druck und Unsicherheit. Der Lernstoff wirkt umfangreich, die verbleibende Zeit knapp und oft fehlt ein klarer Plan: Was muss ich wirklich können? Womit sollte ich beginnen? Und wie kann ich mich vorbereiten, ohne kurz vor der Prüfung in Stress zu geraten?

In diesem praxisnahen Workshop zur Prüfungsvorbereitung für Auszubildende entwickeln die Teilnehmenden eine klare Strategie für die letzten Wochen und Monate vor der Abschlussprüfung. Sie analysieren ihren Lernbedarf, erstellen einen realistischen Lernplan und probieren wirksame Lernmethoden aus.

Zugleich beschäftigen sie sich mit Aufschieberitis, Prüfungsstress, Nervosität und möglichen Blackouts. Ziel ist es, die eigene Vorbereitung selbstständig zu strukturieren, Wissenslücken frühzeitig zu erkennen und mit mehr Sicherheit in die schriftliche, mündliche oder praktische Abschlussprüfung zu gehen.

Der Workshop ersetzt keine fachliche Prüfungsvorbereitung. Er vermittelt jedoch die Methoden, die Auszubildende brauchen, um vorhandenes Wissen gezielter zu lernen, anzuwenden und unter Prüfungsbedingungen abzurufen.

INHALTE

  • Anforderungen und Schwerpunkte der Abschlussprüfung überblicken
  • Den eigenen Lernstand realistisch einschätzen
  • Wissenslücken und persönliche Lernziele erkennen
  • Einen realistischen Lernplan bis zur Prüfung entwickeln
  • Wirksame Lernmethoden ausprobieren und passend auswählen
  • Prüfungsaufgaben aktiv bearbeiten statt Lernstoff nur zu lesen
  • Lernzeiten, Betrieb, Berufsschule und Freizeit sinnvoll koordinieren
  • Aufschieberitis erkennen und den Einstieg ins Lernen erleichtern
  • Motivation während der Prüfungsvorbereitung aufrechterhalten
  • Mit Prüfungsstress, Nervosität und Blackouts umgehen
  • Strategien für schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen
  • Praxisübungen und persönlicher Erfahrungsaustausch

Was hat das Unternehmen davon?

Eine strukturierte Prüfungsvorbereitung stärkt Eigenverantwortung und Abschlusschancen

Die Auszubildenden lernen, ihren aktuellen Wissensstand realistischer einzuschätzen, Lernbedarf frühzeitig zu erkennen und ihre Vorbereitung zunehmend selbstständig zu organisieren.

Dadurch können fachliche Lücken früher sichtbar werden und gezielter mit Ausbilder:innen, Ausbildungsbeauftragten oder Lehrkräften besprochen werden. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit, dass nicht erst wenige Wochen vor der Prüfung hektisch mit dem Lernen begonnen wird.

Der Workshop kann das Bestehen der Abschlussprüfung nicht garantieren. Er unterstützt die Teilnehmenden aber dabei, ihre vorhandenen Möglichkeiten besser zu nutzen und verantwortungsvoller mit der eigenen Prüfungsvorbereitung umzugehen.

Was macht diesen Workshop besonders?

Lernmethoden werden direkt auf die eigene Abschlussprüfung übertragen

Der Workshop besteht nicht aus allgemeinen Lerntipps. Die Teilnehmenden übertragen die Methoden unmittelbar auf ihre eigene Prüfungssituation, ihren verbleibenden Zeitraum und ihre persönlichen Herausforderungen.

Sie prüfen, welche Themen bereits sicher sitzen, wo noch Lücken bestehen und welche Lernform zu den jeweiligen Inhalten passt. Dabei werden sowohl schriftliche Prüfungsaufgaben als auch mündliche oder praktische Prüfungssituationen berücksichtigt.

So entsteht kein allgemeiner Musterplan, sondern eine individuelle und realistische Strategie für die weitere Vorbereitung.

Was schätzen Azubis an diesem Workshop?

Ein konkreter Plan sorgt für mehr Übersicht und weniger Prüfungsstress

Viele Auszubildende wissen grundsätzlich, dass sie lernen müssen. Unsicherheit entsteht vor allem bei den Fragen, wo sie anfangen sollen, wie sie die Stoffmenge bewältigen und ob ihre Vorbereitung tatsächlich ausreicht.

Im Workshop zerlegen sie die große Herausforderung Abschlussprüfung in überschaubare Schritte. Sie entwickeln erste konkrete Lernziele, probieren Methoden aus und tauschen sich mit anderen Auszubildenden über Schwierigkeiten und Lösungswege aus.

Das sorgt nicht automatisch dafür, dass die Prüfung leicht wird. Es schafft aber Orientierung, stärkt das Gefühl von Kontrolle und erleichtert den Einstieg in eine konsequente Vorbereitung.

Zielgruppe

Auszubildende in der Vorbereitung auf ihre Zwischen-, Teil- oder Abschlussprüfung

Veranstaltungsort

Im Unternehmen oder einem Tagungs- bzw. Schulungszentrum

Durchführung

Tagesworkshop ca. 8 UE (bspw. 9.00 – 16.00 Uhr inkl. Pausen). Maximale Teilnehmerzahl idealerweise bei ca. 12 Personen. Die Workshops bieten wir für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum an.

Konditionen

1.500,00 EUR je Workshoptag (zzgl. MwSt. und etwaiger Anreise- und Übernachtungskosten).

Im Preis enthalten sind die Durchführung des jeweiligen Workshops sowie die Teilnehmerunterlagen. Die Bereitstellung der Schulungsräume, Medientechnik, Verpflegung etc. erfolgt durch den Auftraggeber.

Zurück zur Übersicht / Anfrageformular

Hintergründe, Studien und Praxiswissen

Rund jede neunte IHK-Abschlussprüfung wird nicht bestanden

Im Jahr 2025 nahmen bundesweit 247.896 Auszubildende an einer IHK-Abschlussprüfung teil. Davon bestanden 219.963 erfolgreich. Damit endeten rund 27.900 Prüfungen ohne erfolgreichen Abschluss – das entspricht etwa 11,3 Prozent beziehungsweise ungefähr jeder neunten Prüfung.

Hinter dieser Zahl stehen sehr unterschiedliche Situationen. Manche Auszubildende scheitern nur knapp, andere haben größere fachliche Lücken. Hinzu kommen Schwierigkeiten beim Übertragen des Wissens auf Prüfungsaufgaben, eine zu spät begonnene Vorbereitung, Zeitprobleme oder starke Nervosität.

Der Workshop ersetzt keine fachliche Prüfungsvorbereitung. Er setzt an einer anderen Stelle an: Die Auszubildenden lernen, ihren Wissensstand frühzeitig einzuschätzen, Lücken sichtbar zu machen und die verbleibende Zeit systematischer zu nutzen.

Warum viele Auszubildende zu spät mit der Prüfungsvorbereitung beginnen

In meiner Arbeit mit Auszubildenden zeigt sich regelmäßig ein ähnliches Muster: Die Abschlussprüfung ist lange bekannt, bleibt aber zunächst abstrakt. Erst wenn der Termin näher rückt, wird sichtbar, wie umfangreich der Stoff tatsächlich ist.
Dann entstehen typische Fragen:

  • Wo soll ich anfangen?
  • Welche Themen beherrsche ich wirklich?
  • Wie verteile ich den Stoff auf die verbleibende Zeit?
  • Reicht es, Unterlagen noch einmal durchzulesen?
  • Wie übe ich die Anwendung unter Zeitdruck?

Das Problem ist häufig nicht fehlender Wille. Es fehlt ein realistischer Überblick. Wer seine Wissenslücken erst kurz vor der Prüfung erkennt, hat kaum noch Zeit, fachliche Unterstützung einzuholen oder Themen mehrfach zu wiederholen.

Eine wirksame Vorbereitung beginnt deshalb mit einer Bestandsaufnahme. Alte Prüfungsaufgaben, Themenlisten und erste Selbsttests zeigen, was bereits sicher sitzt und wo noch gearbeitet werden muss. Erst daraus kann ein Lernplan entstehen, der tatsächlich zur eigenen Situation passt.

Warum Lesen und Markieren allein häufig nicht ausreichen

Viele Auszubildende verbinden Lernen vor allem mit dem erneuten Lesen von Unterlagen, dem Markieren wichtiger Stellen oder dem Anschauen von Erklärvideos. Dabei entsteht leicht das Gefühl, den Stoff verstanden zu haben.

In der Prüfung müssen Inhalte jedoch ohne Vorlage abgerufen und auf neue Aufgaben übertragen werden. Deshalb gehört zu einer guten Vorbereitung auch das aktive Arbeiten mit dem Wissen:

  • Fragen ohne Unterlagen beantworten,
  • Begriffe mit eigenen Worten erklären,
  • alte Prüfungsaufgaben bearbeiten,
  • Zusammenhänge aus dem Gedächtnis darstellen,
  • Fehler auswerten und Aufgaben erneut lösen.

Der Workshop hilft den Teilnehmenden, zwischen bloßem Wiedererkennen und tatsächlichem Beherrschen zu unterscheiden. Dadurch wird früher sichtbar, welche Themen noch nicht sicher genug sitzen.

Quellen:
Deutsche Industrie- und Handelskammer: IHK-Ausbildung: Zahlen, Daten und Fakten 2025 – mit den bundesweiten Zahlen zu Teilnehmenden und bestandenen Abschlussprüfungen.

Industrie- und Handelskammern: Bundesweite IHK-Prüfungsstatistik – aktuelle Prüfungsergebnisse und Bestehensquoten nach Ausbildungsberuf, Prüfungstermin, Region und Bundesgebiet.

Passende Ausbildungsimpulse

  • Die Fehler beim Lernen aus Fehlern
    Warum Fehler nur dann zu einem echten Lerneffekt führen, wenn Aufgaben gut vorbereitet, begleitet und anschließend konstruktiv ausgewertet werden. Das passt zur Prüfungsvorbereitung, weil auch falsche Lösungen und alte Prüfungsaufgaben gezielt nachbearbeitet werden müssen.
  • Was Azubis um den Schlaf bringt
    Warum Sorgen, Unsicherheit und ungeklärte Fragen die Erholung beeinträchtigen können. Gerade vor Prüfungen sind Schlaf, Rückmeldung und ein realistischer Umgang mit Belastung wichtig.
  • Das Eis muss dem Azubi schmecken!
    Warum Motivation nicht für alle Menschen gleich funktioniert. Bei der Prüfungsvorbereitung hilft es, Lernziele, Methoden und Anreize an die jeweilige Person anzupassen.

Weitere passende Azubi-Workshops

 
Instagram
LinkedIn