Holger Weber
– Bereit für die Zukunft!

Ausbildungsimpuls #25

Internationale Ausbildung: Nehmt alle Beteiligten mit ins Boot.

Ein Team internationaler Azubis in einem Workshop

Immer mehr Unternehmen gewinnen Auszubildende aus dem Ausland. Der Aufwand davor ist oft enorm: Bewerbungsprozess, Dokumente, Einreise, Unterkunft und viele organisatorische Fragen.

Die Ausbildungsverantwortlichen sind dabei meist sehr nah dran und kennen die Hintergründe. Später arbeiten die Azubis aber nicht nur mit ihnen zusammen, sondern vor allem mit Ausbildungsbeauftragten und Kolleginnen und Kollegen in den Abteilungen.

Und dort können Fragen entstehen: Wie direkt wird Kritik verstanden? Wie wird mit Hierarchie umgegangen? Welche Rolle spielen Sprache und Gewohnheiten im Arbeitsalltag?

Dabei geht es nicht darum, Menschen aufgrund ihrer Herkunft in Schubladen zu stecken. Jeder Azubi ist anders. Kulturelle Erfahrungen können die Zusammenarbeit aber zusätzlich prägen – ebenso wie Unsicherheit, Sprachbarrieren oder unterschiedliche Vorstellungen von Ausbildung.

Wenn nur wenige Personen auf die internationale Ausbildung vorbereitet sind, entstehen später leicht Missverständnisse, die man vorher hätte vermeiden können.

Deshalb mein Impuls: Wer internationale Azubis gewinnt, sollte nicht nur Einreise und Unterkunft organisieren. Nehmt auch Ausbildungsbeauftragte und beteiligte Abteilungen frühzeitig mit ins Boot.

Information, Austausch und eine passende Vorbereitung helfen beiden Seiten. Denn internationale Ausbildung gelingt nicht allein durch gute Organisation, sondern vor allem durch gute Zusammenarbeit im Alltag.

Wie bereitet ihr eure Ausbildungsbeteiligten auf internationale Azubis vor?

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Passende Angebote und weitere Inhalte

Themen wie diese greifen wir auch in unseren Ausbilderlehrgängen zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung und in unseren Workshops für Ausbildungsbeauftragte auf.
Weitere Fragen und Hintergründe finden Sie in der Ausbildungspraxis.

 
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